Das Grundprinzip meiner Abstandssteuerung(ABS)
beruht darauf, dass der Vordermann dem Hintermann sagt: "Ich
fahre vor dir".
Jeder echte Autofahrer ist da im Vorteil gegenüber meiner
ABS, weil er ja sieht, was der Vordermann macht und auch noch
weiter nach vorne sehen kann.
Die Augen des Fahrers werden bei der ABS durch zwei Infrarot-Fotozellen
ersetzt.
Die Bremslichter erhalten Unterstützung durch einen kleinen
Infrarot-Sender.
Fahren wir mal los. Solange die beiden Fahrzeuge
genügend Abstand haben, passiert nichts.
Sobald eines zu nahe auffährt, muss die ABS oder der richtige
Autofahrer reagieren.
Der richtige Autofahrer erkennt, ob der Andere nur langsam fährt
oder sogar steht.
Das erkennt meine ABS auch.
Eines macht der Autofahrer auf jeden Fall: Er bremst.
Das macht meine ABS auch.
Wenn das vordere Auto steht, bremst der Fahrer bis zum Stillstand
ab.
Das macht meine ABS auch.
Dann macht er sich eine Zigarette an.
Das kann meine ABS nicht.
Zurück zum Fahren:
Der Autofahrer fährt um eine Kurve und sieht pötzlich
ein Auto vor sich.
Zuerst erschrickt er und dann fängt er an zu bremsen. Vielleicht
etwas fester als notwendig.
Genauso das macht die ABS auch.
Wir fahren weiter:
Der Autofahrer ist an einen langsameren Fahrer herangefahren,
hat abgebremst und folgt nun diesem Auto mit Abstand. Da er
in Eile ist, fährt er immer wieder etwas auf und muss dann
doch wieder einen größeren Abstand einhalten. Das
kennen wir doch.
Genauso das macht die ABS auch.
Stau auf der Strasse:
Der Vordermann kriecht langsam vor sich hin.
Sein Auto ist im ersten Gang viel zu schnell. Er muss immer
wieder bremsen und sogar anhalten, bis es wieder weitergeht.
Genau das macht die ABS auch.
Anfahren an der Ampel:
Der Vordermann fährt los.
Unser Fahrer ist noch etwas in Gedanken und merkt zuerst nicht,
dass der Vordermann schon weg ist.
Dann denkt er sich, ach ich hab es ja nicht so eilig, und fährt
langsam auch los.
Genau so macht es die ABS auch.